Warum ein Handwerksbetrieb keinen Shop braucht — und trotzdem einen bekommt
Wer Rauch- und Wärmeabzugsanlagen montiert, verkauft nichts über einen Warenkorb. Es geht um Termine, Besichtigungen und Wartungsverträge. Die Website hat deshalb genau eine Aufgabe: aus einem Besucher eine Anfrage machen, die im richtigen Postfach landet.
Technisch steht darunter trotzdem ein JTL-Shop-System. Das ist Absicht: Der Betrieb soll später Aufträge, Wartungen und Abrechnung im selben System führen. Ein Baukasten hätte die Seite schneller hingestellt und wäre zwei Schritte weiter zur Sackgasse geworden.
Was gebaut wurde
Die Seite führt in vier Schritten: Was wir machen — wie es abläuft — was danach passiert (Wartung) — Anfrage. Die Referenzgalerie zeigt echte Montagen, der Kartenausschnitt macht das Einzugsgebiet sichtbar, und die Anfrage ist von jeder Position aus in einem Klick erreichbar.
Der unspektakuläre, aber entscheidende Teil ist die Anfragestrecke. Sie wurde nicht „getestet”, sondern in ihren einzelnen Stationen nachgewiesen: Der Eintrag entsteht in der Kontakthistorie, die Mail geht über den Mailserver der Domain raus, sie kommt im Postfach an, und der Absender bekommt seine Bestätigungskopie. Erst wenn jede dieser vier Stationen belegt ist, ist ein Formular fertig.
Parallel dazu läuft im Hintergrund die Warenwirtschaft: eigene Datenbank auf dediziertem Windows-Server, in exakt der Programmversion, die zur laufenden Umgebung passt — inklusive Backup und dem Dienst, der die Abgleiche auch dann erledigt, wenn abends niemand mehr am Rechner sitzt.
Der Punkt, an dem so etwas sonst scheitert
Die häufigste Ursache für „die Seite ist fertig, aber es kommt nichts an” ist nicht das Design, sondern der Mailweg. Formularmails landen im Spam, weil sie vom Webserver statt vom Mailserver der Domain verschickt werden. Deshalb geht der Versand hier über das Postfach der eigenen Domain — mit den Kennungen, die eine Mail von rwa-servicemontage.de auch als solche ausweisen.