AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: April 2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge zwischen Manuel Uhrig, UHRIG Solutions, Gewerbepark West 2, 56472 Hof, Deutschland (nachfolgend „Anbieter" oder „wir") und seinen Kunden über die auf der Website uhrig-solutions.de angebotenen Dienstleistungen.
(2) Gegenstand der angebotenen Leistungen sind insbesondere Beratung, Konzeption, Einrichtung, Anpassung, Schulung und Support rund um E-Commerce, Warenwirtschaft (insbesondere JTL-Wawi und JTL-WMS), Online-Shops (insbesondere JTL-Shop, Shopify, WordPress/WooCommerce), individuelle Programmierung sowie Workflow- und Prozessautomatisierung.
(3) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden.
(2) Der Kunde kann über das Kontaktformular, per E-Mail, telefonisch oder über vergleichbare Kommunikationskanäle eine unverbindliche Anfrage stellen. Auf Basis der Anfrage erstellt der Anbieter ein individuelles Angebot in Textform (E-Mail genügt).
(3) Der Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde das Angebot des Anbieters in Textform (z.B. per E-Mail) annimmt oder die Leistung schriftlich beauftragt. Ergänzend gilt die Auftragsbestätigung des Anbieters.
(4) Vertragssprache ist Deutsch.
§ 3 Leistungsumfang und Mitwirkungspflichten
(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, schuldet der Anbieter ein Tätigwerden (Dienstleistung) und keinen bestimmten Erfolg (Werkvertrag).
(2) Der Kunde stellt dem Anbieter alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge und Mitwirkungsleistungen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung. Hierzu zählen insbesondere Zugangsdaten zu Systemen, Server-, Datenbank- und Backend-Zugänge, Quelldaten sowie ggf. Kontakte zu Dritt-Dienstleistern.
(3) Verzögerungen, die durch fehlende oder unvollständige Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen nicht zu Lasten des Anbieters. Daraus entstehender Mehraufwand kann gesondert in Rechnung gestellt werden.
(4) Der Kunde ist für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich. Vor Eingriffen in produktive Systeme empfiehlt der Anbieter ausdrücklich ein vollständiges Backup.
§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot. Sie kann als Pauschale, nach Stundensatz oder als Service-Pauschale (z.B. monatliche Betreuung) vereinbart werden.
(2) Soweit nicht anders vereinbart, sind alle ausgewiesenen Preise Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(3) Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(4) Bei Projekten ab einem Auftragsvolumen von 1.000 € netto kann der Anbieter eine Anzahlung von bis zu 50 % verlangen. Die Schlussrechnung wird nach Abnahme oder Abschluss der Leistung gestellt.
(5) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, die Leistung bis zum Zahlungseingang einzustellen. Verzugszinsen gelten in gesetzlicher Höhe.
§ 5 Termine und Lieferzeiten
(1) Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich in Textform als verbindlich vereinbart wurden.
(2) Höhere Gewalt, Streik, behördliche Anordnungen, Ausfall von Dritt-Dienstleistern (z.B. Hosting, Drittanbieter-Software) und vergleichbare, vom Anbieter nicht zu vertretende Ereignisse verlängern die Leistungszeit angemessen.
§ 6 Nutzungsrechte und Eigentumsvorbehalt
(1) An Arbeitsergebnissen (z.B. Quellcode, Konfigurationen, Dokumentationen) räumt der Anbieter dem Kunden mit vollständiger Bezahlung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Zweck ein.
(2) Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben sämtliche Rechte beim Anbieter.
(3) Der Anbieter darf den Auftrag in einer Referenzliste (Name, Logo, Beschreibung) nennen, sofern der Kunde dem nicht ausdrücklich widerspricht.
§ 7 Mängelhaftung und Haftung
(1) Bei Dienstleistungen schuldet der Anbieter die Erbringung mit der vertragstypischen Sorgfalt. Eine Garantie für einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg (z.B. Umsatzsteigerung, Suchmaschinenrankings, Verkaufserfolge) wird ausdrücklich nicht übernommen.
(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie nach den Regelungen des Produkthaftungsgesetzes.
(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(4) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(5) Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien durch den Kunden eingetreten wäre.
§ 8 Vertraulichkeit
(1) Die Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nur für vertragliche Zwecke zu verwenden.
(2) Die Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
§ 9 Vertragsdauer, Kündigung
(1) Einzelaufträge enden mit vollständiger Leistungserbringung.
(2) Laufende Servicepauschalen oder Wartungsverträge können von beiden Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende in Textform gekündigt werden, sofern nicht ausdrücklich abweichend vereinbart.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 10 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe unserer Datenschutzerklärung.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthaltes des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird.
(2) Erfüllungsort und – soweit gesetzlich zulässig – ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
(4) Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor Verbraucherschlichtungsstellen teilzunehmen.
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