Die Ausgangslage
Ein Ein-Frau-Betrieb im Westerwald, Brandmalerei: Motive werden von Hand mit dem Brandstift in Holzbrettchen gebrannt — Namen, Daten, Sprüche, eigene Zeichnungen. Kein Laser, kein Aufdruck. Anlässe sind Hochzeiten, Geburtstage, Familiengeschenke. Vorher gab es keinen Onlineauftritt.
Warum die Demoseite das erste Problem ist
Eine frische Shop-Installation bringt eine fertige Startseite mit, die für die Vorführung gedacht ist. Sie wird erstaunlich oft einfach behalten und mit eigenen Bildern befüllt. Das Ergebnis erkennt jeder wieder, der schon einmal einen anderen Shop desselben Systems gesehen hat — und es sieht nach Vorlage aus, nicht nach Werkstatt.
Hier wurde die Demoseite entfernt und die Startseite neu gebaut: großes Bild von der Arbeit selbst, ein Satz, der erklärt, was das Besondere ist, und ein Knopf, der zum Gespräch über den Wunsch führt. Das Sortiment kommt danach.
Was der Shop technisch mitbekommen hat
Der Shop läuft auf derselben Plattform wie die anderen Projekte: eigener Bereich mit eigener Datenbank, Objekt-Cache für kurze Ladezeiten, gehärteter Webserver mit gesperrten Systemverzeichnissen, HTTPS mit HSTS und automatischer Zertifikatsverlängerung. Die wiederkehrenden Shop-Aufgaben laufen über den System-Cron statt über Besucherverkehr — das spart bei jedem Seitenaufruf einen unnötigen Fehlversuch im Protokoll.
Gesichert wird täglich verschlüsselt auf getrennten Speicher, und das Zurückspielen wird geprüft. Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung.