Domainumzug von WordPress: Was Google noch Jahre später mitschleppt
Eine pfaderhaltende Weiterleitung ist die richtige Entscheidung — sie liefert aber auch alle Altlasten der alten Seite an die neue aus.
Aus der Praxis, nicht aus dem Prospekt. Was ich in echten Projekten gelernt habe — JTL-Wawi und Shop, Hosting, WordPress, Schnittstellen und Automatisierung. Inklusive der Fehler, die Zeit gekostet haben.
Eine pfaderhaltende Weiterleitung ist die richtige Entscheidung — sie liefert aber auch alle Altlasten der alten Seite an die neue aus.
Wer nur die Wawi aktualisiert, hat den kleineren Teil erledigt. Der größere heißt Worker, Connector und Shop — und die vertragen keine beliebige Reihenfolge.
Die Datenbank ins Rechenzentrum, der Client bleibt im Büro — das klingt nach der einfachsten Lösung und ist meistens die langsamste.
Ein Consent-Manager schützt nur vor dem, was jemand eingetragen hat. Was tatsächlich lädt, verrät kein Backend — das muss man messen.
Die Produktsicherheitsverordnung klingt nach einem Feld, das man ausfüllt. Bei einem gewachsenen Sortiment ist es eine Datenprüfung mit unangenehmem Rest.
Ein Shop war gepatcht, die Backdoor entfernt, alles schien erledigt. Drei Wochen später lagen die Datenbank-Zugangsdaten immer noch im Klartext öffentlich abrufbar im Webroot.
Rate-Limit greift nicht, weil jede IP unter der Schwelle bleibt. Der User-Agent ist gefälscht. Bleibt ein Merkmal, das echte Kunden nie erzeugen.
Ein Rechtefehler bricht das Update mit einer Meldung ab, die nach einem Lizenzproblem klingt. Und der größte Zeitfresser steckt gar nicht in der Wawi.
Ein Dienstkonto ohne Anmelderecht und ein Benutzerprofil, das nie erzeugt wurde: Diese beiden Kleinigkeiten kosten bei jeder zweiten Worker-Installation einen halben Tag.
Kurzer Anruf, ehrliche Einschätzung, kein Vertriebsgerede. Ich sage Ihnen auch, wenn ich der Falsche bin.